Hannover. Das Land Niedersachsen und die Schulträger haben die flächendeckende Ausstattung von Schülerinnen und Schülern mit digitalen Endgeräten offiziell abgesichert. Die Umsetzung beginnt planmäßig im Schuljahr 2026/27.
Konkreter Zeitplan
Ab dem ersten Schulhalbjahr 2026/27 erhalten alle Lernenden ab der 7. Klasse ein digitales Endgerät. Die Landesregierung hat das Vergabeverfahren entsprechend angepasst, um die termingerechte Ausgabe zu gewährleisten.
Finanzielles Volumen
Für die Anschaffung und Administration der Tablets stellt das Land Niedersachsen bis zum Schuljahr 2030/31 ein Budget von bis zu 800 Millionen Euro bereit. Der Niedersächsische Städtetag hatte zuvor mindestens eine Milliarde Euro gefordert.
Politische Zielsetzung
Ministerpräsident Olaf Lies (SPD) hatte die Initiative mit den Worten begleitet: „Gute Bildung darf nicht am Geldbeutel der Eltern scheitern – auch nicht in der digitalen Welt.“ Kultusministerin Julia Willie Hamburg (Grüne) ergänzte, dass auch Lehrkräfte unabhängig vom Jahrgang mit Tablets ausgestattet werden sollen, um den Unterricht zu verbessern.
Grundschulen im Blick
Zwar erhalten Grundschüler keine persönlichen Leihgeräte, doch die Landesregierung stellt Klassensätze an Tablets zur Verfügung, um erste Erfahrungen mit digitalen Endgeräten zu ermöglichen.
Medienkompetenz als Zusatznutzen
Lies regte zudem an, die Tablets auch für die Vermittlung klassischer Medienarbeit zu nutzen, um eine ausgewogene Medienerziehung zu gewährleisten.
[https://www.mk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/presseinformationen/land-und-schultrager-sichern-die-ausstattung-der-schulerinnen-und-schuler-mit-digitalen-endgeraten-inklusive-administration-249588.html]
Beitragsbild: Bild von Elias auf Pixabay.
